Petition jetzt online

Veröffentlicht am 20. September 2017
Als Autorin ist es mir wichtig, welche Worte und Inhalte unseren Kindern auf den Weg gegeben werden und wen sie als Repräsentanten unserer Gesellschaft wahrnehmen. Wenn jeder an seinem Platz ein Stück Verantwortung übernimmt, ist ein weiterer Rechtsruck aufhaltbar. Bitte unterstützen Sie daher meine Petition "Rassismus keinen Zugang zu Kitas und Schulen" an die Stiftung Lesen: https://www.openpetition.de/petition/online/rassismus-keinen-zugang-zu-kitas-und-schulen

Bewegte Bilder

Veröffentlicht am 7. September 2017
Ein kleiner Film zur Lauter Leise Sommertour ist jetzt online, passend zur Lowbudgetaktion ist er mit Nobudget, aber viel Herz entstanden.

Eine Idee kommt ins Rollen

Veröffentlicht am 11. Juli 2017
Mein neuer Beruf ist mein alter Beruf - auf eine Vision zuzustreben, die sich am Horizont formt, Funken zu produzieren, die nichts in Brand stecken, sondern Herzen erreichen.

Ein Bus voller Künstler tingelt vom 21.-27. August durch den Landkreis Bautzen und bietet Mitmachaktionen für Menschen von 3 bis 103. Die Veranstaltungen der Lauter Leise Sommertour sind open air und eintrittsfrei. Die Band Stilbruch, Serbska reja und Ezé Wendtoin von Banda comunale treten auf. Mit dem Buchkinder Leipzig e.V. können Kinder ihre eigenen Geschichten und Bilder drucken. Es gibt einen Theaterworkshop für Jugendliche sowie das Projekt „Heimatforschung“, das nach unseren kulturellen Wurzeln fragt. Autoren und Poetry Slammer kommen als Gäste hinzu.
Die Idee der Lauter Leise Sommertour geht von sächsischen Kulturschaffenden aus, die über konstruktiven Ausdruck Weltoffenheit und Demokratie stärken möchten. Gemeinsam mit den Kooperationspartnern vor Ort planen wir Veranstaltungen in Bautzen, Königswartha, Kirschau, Neukirch, Kamenz, Bernsdorf, Neustadt/Spree, Kleinwelka, Pulsnitz, Nebelschütz, Schwarzkollm und Arnsdorf. Wenn Sie die Tour unterstützen wollen, dann spenden Sie gern einen Stern!

 

Ich habe einen Traum

Veröffentlicht am 14. Januar 2017
Ein Bus. Groß oder klein. Alt oder neu. Bunt. An Bord sächsische Kulturschaffende, denen eine pluralistische Gesellschaft Herzensanliegen ist. Sommer 2017. Die Wochen vor der Bundestagswahl, bei der die Weichen für die Zukunft unseres Landes ungünstig gestellt werden könnten. Eine kleine Kulturoffensive. Von Sachsen. Für Sachsen. Wir tingeln von Ort zu Ort. Von der Dübener Heide bis ins Zittauer Gebirge. Von der Oberlausitz bis ins Vogtland. Niemand soll sich abgehängt fühlen. Wir steigen auf einem Marktplatz oder Dorfanger aus. Eine Band beginnt. Menschen kommen. Es gibt eine unterhaltsame Lesung. Ein Bustheaterstück. Eine Ausstellung zum Selbstkuratieren. Kinder können ein eigenes Buch drucken. Eine Tangotänzerin führt in die Kunst der Tangobegegnung ein. Eine bleibende Erinnerung. Innere Bewegtheit, Sinnlichkeit, Freude, Mitgestalten, Stärkung echten Selbstbewusstseins und konstruktiven Gemeinschaftsgefühls.
Die ersten Mitstreiter gibt es. Wir brauchen einen Bus, Hilfe bei der Organisation und etwas Geld. Unterstützen Sie unseren frisch gegründeten Verein „Lauter Leise e.V. Kunst und Demokratie“! www.lauter-leise.de

Lessing

Veröffentlicht am 8. Dezember 2016
Ich freue mich einerseits über die Zuerkennung des Lessing-Förderpreises des Freitstaates Sachsen. Ich fühle mich ermutigt, im Sinne Lessings weiter zu wirken und andere Kulturschaffende in Sachsen dazu zu ermutigen. Andererseits...

Welttag des Buches

Veröffentlicht am 20. April 2016
Zum Welttag des Buches verlose ich drei Bücher meines Romans „Der Himmel ist ein Fluss“, Taschenbuchausgabe List Verlag 2014. Dazu bitte ich Sie auf Lovelybooks oder auf meiner Facebook-Seite eine Frage zu beantworten, die mich selbst auch umtreibt: Kann die Auseinandersetzung mit Literatur zu einer weltoffenen Gesellschaft beitragen? Ich bin gespannt auf Ihre Gedanken (bitte nicht mehr als 7 Sätze). Unter allen Antworten wähle ich ganz subjektiv die drei aus, die mich am meisten bewegen. Ein signiertes Buch kommt dann auf dem Postweg zu drei Menschen. Zeitraum ist der 20. April bis 3. Mai 2016.

Literatur statt Brandsätze

Veröffentlicht am 26. Februar 2016
Was in den Köpfen mancher Menschen vorgeht und was für Taten folgen – es fehlen mir die Worte.
Deswegen habe ich mit KollegInnen zusammen diese Woche eine Initiative gegründet. Wir wollen an Orten in Sachsen lesen, in die Autoren sonst aus finanziellen oder geografischen Gründen seltener gelangen. Weil kulturelle und demokratische Teilhabe zusammen gehören, möchten wir mit engagierten Menschen vor Ort Lesungen in Kindergärten, Schulen, Altenheimen, Vereinen, Kirchgemeinden und Dorfgemeinschaftshäusern organisieren und über literarisch verarbeitete Themen ins Gespräch kommen und auf diese Weise Empathie und Differenzierungsvermögen beschützen helfen. Diese ehrenamtliche Initiative ist für die Zeit bis Ende Oktober 2016 angedacht. www.literatur-statt-brandsaetze.de

Lernen und Lehren

Veröffentlicht am 15. März 2015
Von November 2008 an habe ich in der Prosawerkstatt Leipzig Menschen, denen Literatur wichtig ist, Handwerk vermittelt. Ich denke dankbar zurück an die Begegnungen mit den Schreibenden und ihren Texten, die auf dem Weg sind. In der Auseinandersetzung konnte auch ich meinen Blick schärfen und mein Rüstzeug sortieren. Nun ist es für mich an der Zeit, vor allem den organisations- und werbetechnischen Ballast abzuwerfen und mich auf das eigene Schreiben zu konzentrieren. Bis Ende 2015 gebe ich noch einige Kurse, im Anschluss nur noch auf Anfrage von Institutionen.

Gleiches mit Gleichem vergelten?

Veröffentlicht am 7. Januar 2015
Einerseits begrüße ich es, wenn Politiker und Medien deutliche, verurteilende Worte für Pegida und Co. finden. Die dunkelste Zeit unseres Landes muss 1945 ihr Ende gefunden haben. Menschen mit Phobien und Verschwörungswahn benötigen wahrscheinlich Hilfe. Aber eine wortgewaltige Ausgrenzung nährt ihre Verschwörungsideen weiter. Und wir sollten auch nicht die Augen verschließen vor dem kleinen Teil Wahrheit ihrer übergroßen Sorgen. Tatsächlich gibt es Werte, die wir schützen und weiter ausbauen wollten, zum Beispiel die Gleichberechtigung der Frau oder eine unkorrumpierbare Demokratie. Andererseits macht es mir Sorgen, wenn Menschen, die sich lange, zu lange als am Rand der Gesellschaft empfunden haben, nun mit Hilfe eines Feindbildes zu neuem Selbstbewusstsein erwachen, zu einem fehlgeleiteten, braunen, destruktiven. Ich habe Situationen erlebt (nicht nur in Sachsen), in denen ich dachte, so haben durchschnittliche Menschen in den 30er Jahren auch im Wirtshaus gezetert und sind andere pöbelnd durch die Straßen gezogen. Die Entwicklung macht mir Angst und enttäuscht mich. Eigentlich war das Land gerade auf einem guten Kurs: Einführung des Mindestlohns, Ausstieg aus der Atomenergie, Abschaffung der Wehrpflicht, wirtschaftlicher Aufschwung … Vermutlich haben sich manche Menschen auf diesem Weg  nicht mehr als Teilhaber der Gesellschaft empfunden, die einen aufgrund des eisernen Sparkurses, die anderen, weil sie keinen Zugang zu demokratischen Möglichkeiten finden konnten.
Für Autoren wünsche ich mir jedenfalls, dass eine weltoffene Haltung selbstverständlich ist, ebenso der Auftrag, das Leben so vielschichtig wie möglich zu abzubilden.

Mit leichtem Gepäck

Veröffentlicht am 13. August 2014
Das Weblog rings um das Entstehen meines dritten Buches „Der Himmel ist ein Fluss“ habe ich zehn Jahre betrieben. Es ist zu einem Fossil geworden. Ein neues Projekt ist längst in Arbeit. Deswegen nun als Zusammenschluss von Webseite und neuem Blog kurz und herzlich das Wesentliche.